Wertschätzung

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  • 30. Oktober 2015

Da ich nun seit 2 Jahren im Schwabenland lebe und arbeite, werde ich mich heute mit einem schwäbischen Sprichwort beschäftigen:  „net gschompfa isch globt gnuag“! Übersetzt auf hochdeutsch heißt das „nicht geschimpft ist gelobt genug“.

Anerkennung ist für mich ein wichtiger Teil eines wertschätzenden Führungsstils. Doch leider läuft mir dieses Sprichwort in meinen Coachings immer wieder über den Weg.

Es gibt bestimmt viele Ursachen für dieses Verhalten:

  • Angst vor Autoritätsverlust,
  • Lob nicht überstrapazieren zu wollen,
  • Zeitdruck unter den Führungskräften, etc.

Es gibt allerdings meiner Meinung nach sehr viel mehr Gründe, die für eine gesunde, wertschätzende Personalführung sprechen:

  • ein besseres Arbeitsklima
  • eine höhere Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter
  • mehr Entspannung durch ein stabiles soziales Netzwerk (sprich eine gesenkte Burnout-Gefahr)
  • einen niedrigeren Blutdruck und ein geringeres Herzinfarktrisiko
  • ein besseres Image des Unternehmens

Schließlich ist Anerkennung erwiesenermaßen einer der größten Motivatoren, die zu langfristiger Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft führen.

Ein gesundes Führungsverhalten kann man erlernen.
So kann sich eine Führungskraft z.B. folgende Fragen stellen:

  • Wenn ich einer meiner Mitarbeiter wäre, würde ich meine Leistung als ausreichend gewürdigt empfinden?
  • Welche Form der Anerkennung sehr guter Leistungen kann es für mich geben, so dass ich gleichzeitig authentisch bleiben kann (z.B. mündlich, per Email, mit Post its, Dankeskarten, etc.)?

Ich hoffe, dass sich viele Firmen von den Vorteilen einer gesunden Führungskultur überzeugen. Ich begleite sie natürlich gerne auf dem Weg dahin.

Und zum Abschluss sag ich einfach mal „Danke“ – für das Lesen meines Blogs!

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