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Wertschätzung

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Da ich nun seit 2 Jahren im Schwabenland lebe und arbeite, werde ich mich heute mit einem schwäbischen Sprichwort beschäftigen:  „net gschompfa isch globt gnuag“! Übersetzt auf hochdeutsch heißt das „nicht geschimpft ist gelobt genug“.

Anerkennung ist für mich ein wichtiger Teil eines wertschätzenden Führungsstils. Doch leider läuft mir dieses Sprichwort in meinen Coachings immer wieder über den Weg.

Es gibt bestimmt viele Ursachen für dieses Verhalten:

  • Angst vor Autoritätsverlust,
  • Lob nicht überstrapazieren zu wollen,
  • Zeitdruck unter den Führungskräften, etc.

Es gibt allerdings meiner Meinung nach sehr viel mehr Gründe, die für eine gesunde, wertschätzende Personalführung sprechen:

  • ein besseres Arbeitsklima
  • eine höhere Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter
  • mehr Entspannung durch ein stabiles soziales Netzwerk (sprich eine gesenkte Burnout-Gefahr)
  • einen niedrigeren Blutdruck und ein geringeres Herzinfarktrisiko
  • ein besseres Image des Unternehmens

Schließlich ist Anerkennung erwiesenermaßen einer der größten Motivatoren, die zu langfristiger Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft führen.

Ein gesundes Führungsverhalten kann man erlernen.
So kann sich eine Führungskraft z.B. folgende Fragen stellen:

  • Wenn ich einer meiner Mitarbeiter wäre, würde ich meine Leistung als ausreichend gewürdigt empfinden?
  • Welche Form der Anerkennung sehr guter Leistungen kann es für mich geben, so dass ich gleichzeitig authentisch bleiben kann (z.B. mündlich, per Email, mit Post its, Dankeskarten, etc.)?

Ich hoffe, dass sich viele Firmen von den Vorteilen einer gesunden Führungskultur überzeugen. Ich begleite sie natürlich gerne auf dem Weg dahin.

Und zum Abschluss sag ich einfach mal „Danke“ – für das Lesen meines Blogs!

Zielvereinbarungen

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„Ein Ziel zu haben ist die größte Triebkraft im Leben eines Menschen.“  Viktor Emil Frankl

Heute beschäftige ich mich mit dem Thema Zielvereinbarungen – Ein Thema das im Führungskräftecoaching immer wieder präsent ist und dem Unternehmen bei guter Umsetzung einen großen Mehrwert bringt. Sie sind nicht nur die Berechnungsbasis für die variable Vergütung der Angestellten sondern stellen einen richtungsweisenden Pfeiler für die Zusammenarbeit im folgenden Jahr dar. Außerdem sind sie ein gutes Instrument zur Mitarbeitermotivation.

Als Coach unterstütze ich meine Klienten dabei ihren ganz eigenen Führungsstil zu entwickeln. Eine zielführende Gesprächskompetenz wird dabei aufgebaut, die zu der jeweiligen Persönlichkeit passt. Schließlich bringt es wenig, wenn das authentische Auftreten leidet, weil man nur auf diktierte Techniken anwendet. Dann wird man eher zum Clown als zur Respektperson.
Dieser Prozess beinhaltet natürlich auch das Training von Zielvereinbarungsgesprächen. Ich zeige dabei mögliche zielführende Gesprächstechniken auf, die anschließend in beispielhaften (möglichen) Szenarien trainiert werden können. Es wird dabei darauf geachtet, dass diese zum Stil des Klienten passen. Mit dem richtigen Werkzeug an der Hand können meine Klienten danach selbstbewusst in diese wichtigen Mitarbeitergespräche hineingehen und wertvolle Ziele erarbeiten. Erfolgreiche Zielvereinbarungsgespräche motivieren die Mitarbeiter statt sie zu frustrieren und steigern somit langfristig die Leistung des gesamten Unternehmens.

Weniger ist manchmal mehr
Passen Sie auf, dass die Anzahl der Ziele überschaubar bleibt. Fünf Ziele gelten als realistisch umsetzbar. Entwickelt werden sie am besten im Gespräch mit denjenigen, die sie später erreichen sollen. Natürlich sollten Sie das Gespräch vorbereiten. Ihre Aufgabe ist es den Rahmen zu stecken. Schließlich müssen die Ziele auch in den gesamten Unternehmenskontext passen. Allerdings sollten Sie für die genaue Gestaltung ergebnisoffen bleiben. Denjenigen zu übergehen der es später umsetzen soll, führt weder zu einer höheren Motivation beim Mitarbeiter noch zu einer Steigerung der Qualität der Arbeitsergebnisse.

SMARTe Ziele entwickeln
Die SMART-Regel hilft als Formulierungsgrundlage. Sie beinhaltet, dass die Ziele Spezifisch, Messbar, Angemessen, Relevant und Terminiert sein sollen.
Es stellen sich dabei Fragen wie:
– Was wird genau gefordert und was brauchen Sie dazu an Qualifikation, Zeit und Mitteln? (Spezifisch)
– Anhand welcher Kriterien messen wir die erfolgreiche Umsetzung? (Messbar)
– Können Sie das Erreichen eines Zieles überhaupt beeinflussen? (Angemessen)
– Können Sie das Geforderte in der Form leisten? (Angemessen)
– Macht das Ziel einen Unterschied für den Unternehmenserfolg? (Relevant)
– Bis wann soll das Ziel umgesetzt sein? (Terminiert)

Motivierte Mitarbeiter wichtig für Unternehmenserfolg
Wie mache ich den Mitarbeitern außerdem klar, in welchem Zusammenhang ihre Ziele mit dem Unternehmenserfolg stehen? Denn dieses Gefühl – gebraucht zu werden – steigert die Arbeitsmotivation und beugt erwiesenermaßen so auch Gesundheitsrisiken wie Burnout vor.
Wie schaffe ich es als Führungskraft, dass meine Mitarbeiter nicht demotiviert sind, wenn Sie ihre Ziele nicht erreichen? Wie kann ich eine klare Strategie mit ihnen erarbeiten, damit es im nächsten Jahr besser wird? Ursachen für den Misserfolg und Gegenmaßnahmen sollten dabei gemeinsam erarbeitet werden.

Schaffen einer guten Gesprächsbasis
Ehrlichkeit, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung sind außerdem grundlegende Voraussetzungen für den richtigen Umgang miteinander im Zielvereinbarungsprozess. Es muss immer klar sein, dass nicht die Person bzw. ihre Persönlichkeit als Ganzes beurteilt wird, sondern ihre Arbeitsleistung und ihr Arbeitsverhalten. Wenn dies alles beachtet wird, wird Konflikten vorgebeugt. Ein gutes, produktives Arbeitsklima entsteht.
Beginnen Sie deshalb das Mitarbeitergespräch erst mit Feedback über die Arbeitsleistung des vergangenen Jahres. Zeigen Sie die Fortschritte der Mitarbeiter und ihre Erwartungen für das Folgejahr auf. Fordern Sie ebenfalls Feedback für Ihre Leistung als Führungskraft ein.
Ein wichtiger Grundsatz lautet dabei: „Ich sage dir, was ich von dir erwarte – du sagst mir, was du für die Umsetzung benötigst.“

Fragetechniken die zum Ziel führen
In der Gesprächsführung eignen sich insbesondere offene und lösungsorientierte Fragen zur Entwicklung von Zielen. Diese führen dazu, dass die Ansichten des Mitarbeiters zur Sprache kommen und nicht nur mit „Ja“ und „Nein“ geantwortet werden kann. Der Mitarbeiter wird bewusst in die (Mit)Verantwortung genommen. Gleichzeitig bekommt er die Chance zur Mitgestaltung. So nutzt diese Art der Gesprächsführung beiden Seiten.
Offene Fragen:
– Was davon sehen Sie als besonders wichtig an?
– Was benötigen Sie zur Umsetzung an Qualifikation, Zeit und Mitteln?
– Wie müsste das Ziel lauten, damit es Sie besonders motiviert?
– Was benötigen Sie noch an Informationen von meiner Seite?
Lösungsorientierte Fragen:
– Wie können Sie den Punkt „Anzahl der Abschlüsse“ im kommenden Jahr noch verbessern?
– Was müsste passieren, damit es funktionieren kann?

Übung macht den Meister
Zielvereinbarungen sind ein wichtiges Instrument in der Mitarbeiterführung. Einen guten Umgang damit können Sie trainieren. Im Coaching können wir gemeinsam darauf hinarbeiten, dass Sie eine gute Gesprächskompetenz entwickeln. Es lohnt sich – für Sie, Ihre Mitarbeiter und letztlich das Unternehmen.

Veränderungen

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Sie sind unzufrieden und wollen etwas in Ihrem Leben verändern? Sie schaffen es aber noch nicht ihr Vorhaben in Angriff zu nehmen? Woran liegt es?

Der chilenische Coach Julio Olalla hat mit einer einfachen Formel auf den Punkt gebracht, was man dafür braucht, um eine Veränderung in Gang zu setzen. Er multipliziert vier grundlegende Faktoren, die im Ergebnis größer sein müssen als der Aufwand für die Veränderung.

Vielleicht erkennen Sie für Ihren persönlichen Veränderungswunsch einen der vier Faktoren bei sich wieder, der für Sie noch nicht klar genug ist.

Die Faktoren lauten:

  • Wille eine Sache anzugehen
  • Anziehungskraft der Zielvorstellung
  • Zuversicht in die Machbarkeit
  • Klarheit über konkrete nächste Schritte

Sobald einer der Faktoren gleich Null ist, ist keine Veränderung möglich. Denn dann ist der Aufwand für die Veränderung für mich aktuell zu groß. Falls mir also der nötige Wille zur Umsetzung fehlt, wird auch nichts passieren. Wenn mir nicht wirklich klar ist, was Positives durch die Veränderung für mich herauskommen kann, werde ich sie nicht wagen. Wenn ich nicht daran glaube, dass mein Vorhaben gelingen kann, wäre es merkwürdig es dennoch in Angriff zu nehmen.

Dies zeigt deutlich wieso systemisches Coaching einen Veränderungsprozess erfolgreich unterstützen kann. Bei einem systemischen Coaching werden drei dieser Faktoren klar herausgearbeitet. Mittels dieser Unterstützung wird es Ihnen wesentlich leichter fallen loszulegen – viel Erfolg dabei!

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Krisenbewältigung

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„Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles gelingen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.“
Antoine de St. Exupéry
Ich kenne keinen einzigen Menschen, der nur die positiven Seiten des Lebens kennt. Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge – das alles gehört zum Leben dazu. Natürlich habe auch ich schon Krisen im Leben erlebt – existenzielle Ängste, berufliche Ungewissheit und Überlastung, familiäre Konflikte, gescheiterte Liebesbeziehungen, Prüfungsangst. Aber ohne diese Erfahrungen würde ich heute nicht da stehen, wo ich es tue.

Gerne zeige ich Ihnen, wie es möglich ist gestärkt aus solch einer schwierigen Lage herauszugehen. Dabei mache ich meinen Klienten ihre Stärken bewusst zu und schärfe ihren Blick auf ihre zukünftigen Ziele und Wünsche. Mittels Perspektivwechseln ermögliche ich es ihnen außerdem aus ihren (problemorientierten) Denkkreisläufen heraus zu treten. Es kann dadurch wieder Platz für neue Perspektiven und Ideen im Leben entstehen.

mentale Stressbewältigung

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Heute berichte ich von einer kleinen Einheit aus dem Bereich mentale Stressbewältigung aus meinen Seminaren. Sie hat bereits vielen Teilnehmern aus meinen Seminaren und auch mir selbst zu etwas mehr Gelassenheit
im Leben verholfen und es würde mich freuen, wenn dies auch bei den Lesern meines Blogs der Fall ist. Können Sie sich mit mindestens einer dieser Situationen identifizieren?
  • Situation 1: Ich gehe abends nur noch schnell in den Supermarkt, um ein paar Kleinigkeiten für das Abendessen einzukaufen. Zu Hause wartet mein Partner auf mich. Doch was passiert. Ich stehe in einer ewig langen Schlange vor der Kasse und es geht einfach nicht voran. Und jetzt wechseln Sie sich auch noch in der Kasse ab…..
  • Situation 2: Ich habe nachmittags noch einen Termin mit den Kindern. Jetzt muss ich nur noch schnell meine Tochter wickeln. So jetzt noch meinem Sohn Jacke und Schuhe anziehen. Doch was ist das? Er hat sich, den Küchentisch plus teilweise den Boden mit Apfelsaft vollgeschüttet…
  • Situation 3: Ich fahre frühzeitig los, um zu einem wichtigen geschäftlichen Termin zu kommen. Es läuft gut. Ich gehe im Kopf nochmal durch, ob ich an alles gedacht habe. Ich bin gut vorbereitet. Doch was passiert jetzt: Stau…und was für einer….
  • Wie würden Sie reagieren? Kann es sein, dass Sie in ein „Das darf doch nicht wahr sein.“ Denken geraten? Sie ärgern und ärgern und ärgern sich darüber, dass ausgerechnet Ihnen das nun passieren muss. Wieso muss das jetzt sein?
    So ein Pech – so ein Ärger. Das gibt es doch nicht! Ich könnte ausrasten. So ein Pech….Man man man….und so kann man sich immer weiter in den Ärger hineinsteigern.

    In dem Moment ist uns meistens nicht bewusst, dass wir die Wahl haben unseren Stresspegel steigen zu lassen oder auch nicht – doch die haben wir.

    • Entweder wir wählen Variante A und ärgern uns so richtig schön und langanhaltend über das unvorhergesehene Ereignis, malen uns am besten noch daraus resultierende Horrorszenarien in allen Kleinigkeiten aus. Und das kann durchaus eine ganze Weile in Anspruch nehmen – wie wohl die meisten von uns wissen.
    • Oder wir wählen Variante B und akzeptieren die Situation erst einmal so wie sie ist und versuchen das Beste daraus zu machen. Ungeschehen machen können wir es sowieso nicht mehr.Also tief durchatmen, die Situation erst einmal so annehmen und in Ruhe überlegen, wie sie nun weiter vorgehen können. Machen Sie sich bewusst, dass Sie die Wahl haben.

    Probieren Sie es doch mal aus, wenn Sie sich wieder in einer solchen Situation befinden (uns das wird sich wohl leider nicht vermeiden lassen).

    Noch eine kleine Anmerkung:

     Natürlich geht eine Verhaltensänderung bzw. Änderung der Denkmuster nicht von jetzt auf gleich. Allerdings hilft das Bewusstmachen bereits dabei erste Schritte in diese Richtung zu gehen. So können Sie dann langfristig gelassenere Denkmuster etablieren. Selbstverständlich sind unsere Stress erzeugenden Denkmuster individuell sehr verschieden.

    Wer Lust hat ihnen auf die Spur zu kommen, kann dies in einem Einzelcoaching bei mir machen und sich so mehr Gelassenheit ins Leben holen. Außerdem informiere ich natürlich auf der Homepage über neue offene Seminare im Bereich mentale Stressbewältigung. Sehr gerne unterstütze ich Sie auf diesem Weg!